Weinjahrgang 1988

1988 war in Italien allgemein ein großer Jahrgang für die bekannten, erst­klassigen Rotweine. Auch in Deutschland und Frankreich war es insgesamt ein sehr gutes Jahr für den Weinbau. In Deutschland war der Sommer ausgewogen. Im Oktober regnete es zunächst an einigen Tagen und die Trauben absorbierten die Feuchtigkeit. Die anschließenden abtrocknenden, windigen und zum Teil sonnigen Tage bis in den November ermöglichten bei den reifen Trauben die Entstehung von Edelfäule. Es konnten ausge­zeichnete edelsüße Weißweine der oberen Güteklassen erzeugt werden. Im französischen Anbaugebiet Rhône, vor allem für Hermitage im Norden, war 1988 ein ausge­zeichneter Jahrgang. In Burgund war es ein gutes Jahr, für Rotweine mancherorts sehr gut. In Bordeaux war das Wetter bis in den Sommer hinein nicht optimal, aber es folgte ein sehr schöner, trockener Herbst. Aus den reifen, dick­schaligen Trauben konnten sehr gute körper- und tanninreiche Rotweine mit viel Lager­potential entstehen. In Bordeaux war 1988 heraus­ragend für die edelsüßen Weißweine. Dies gilt auch für Tokajer in Ungarn.

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