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Weinjahrgang 2008

2008 war in Deutschland und Frankreich ein unbeständiges Jahr für den Weinbau, mit schwierigen und auch günstigen Phasen, die vielerorts noch das Potential für gute bis sehr gute Qualitäten boten. Prägend waren regenreiche Wochen im Frühjahr, mancherorts auch Hagel­ereignisse, ein sonniger Frühsommer, gefolgt von kühlen, teilweise nassen Wochen bis Mitte September und dann letztlich sehr schönes, mildes Wetter bis gegen Ende Oktober. Mancherorts hatten die Winzer in der zunächst sehr feuchten Reifezeit besonders viel Arbeit, faule Trauben zu entfernen, unter anderem in den Anbau­gebieten Mosel, Pfalz, Burgund und Rhône. Insgesamt konnten in Deutschland und Frankreich aber durchaus viele Weingüter für gehobene Qualitäten die sonnige Erntezeit nutzen, bei strenger Selektion der Trauben aus relativ kleinen Erträgen sehr gute Weine zu erzeugen. Häufig wurde der Jahrgang 2008 unterschätzt, aber ein beachtlicher Anteil der Weine hat sich als gut lagerfähig erwiesen, zum Beispiel feine Rieslinge und Gewürz­traminer aus später Lese oder qualitäts­volle, klassische, ausgewogene Bordeaux-Rotweine. In Italien war 2008 großteils ein ausge­zeichneter Jahrgang, unter anderem für hochwertige, elegante Rotweine der bekannten Anbauzonen Barolo, Brunello di Montalcino und Chianti Classico. Auch für den Weinbau in Spanien war es ein sehr gutes Jahr. 2008 war ein großartiger Jahrgang für Tokajer in Ungarn.


Qualitätsvolle Weine aus dem in Italien ausge­zeichneten Jahrgang 2008 sind eine schöne Geschenkidee.