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1976, Château Pedesclaux, Grand Cru Classé, Pauillac, Bordeaux.
Flaschenvolumen: 0.73 l
Füllstand:
into neck (perfekt)

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Alkoholgehalt: keine Angabe (üblich: 12.5%vol)
Flaschenpreis: 100,00 €
Château Pédesclaux ist ein sehr gutes Weingut in der kommunalen Anbauzone Pauillac (Haut‑Médoc, Bordeaux). Es wurde 1810 gegründet und bei der Bordeaux-Klassifizierung von 1855 in die fünfte Gruppe der ausgezeichneten Grand-Cru-Classé-Weingüter eingestuft. In der Nachbarschaft liegt Château Mouton-Rothschild. Früher umfasste die Rebfläche 26 Hektar, heutzutage sind es 48 Hektar. Cabernet Sauvignon und Merlot sind die Hauptsorten, desweiteren wird etwas Cabernet Franc und Petit Verdot angebaut. Die Reben sind im Durchschnitt etwa 35 Jahre alt, die ältesten stammen aus den 1950ern. Sie profitieren von den sehr guten Kiesböden auf lehmigem Untergrund. In der heutigen Zeit wird ökologischer Weinbau betrieben. Der körperreiche, langlebige, trockene Rotwein reift in französischen Eichenfässern. Typisch für den hochwertigen Château Pédesclaux sind in den besten Lagerjahren positive Attribute wie kraftvoll, elegant, vollmundig, intensive Frucht und komplexe, feine Aromen.
Das Médoc ist eine Region im Anbaugebiet Bordeaux. Die dreiecksförmige Halbinsel liegt zwischen dem Atlantik und dem Mündungstrichter Gironde, der durch den Zusammenfluss von Garonne und Dordogne gebildet wird. Die Weinberge befinden sich auf einem etwa 80 km langen und 2 bis 5 km breiten Streifen entlang der Gironde, im Süden entlang der Garonne. Das Gebiet wurde früher auch “La Petite Hollande” genannt, weil holländische Fachleute im 17. Jahrhundert wichtige Dienste für die Trockenlegung und Nutzbarkeit der Böden geleistet haben. Später wurden viele Weingärten angelegt und oftmals zu größeren Weingütern zusammengefasst. Das Médoc ist eines der besten Rotwein-Gebiete der Welt. Das milde Klima und viele Weinberge mit tief verwurzelten Rebstöcken auf kargen Kiesböden mit einem guten Wasserabzug sind sehr vorteilhaft für hohe Qualitäten. Die Region mit einer Gesamtrebfläche von etwa 15400 Hektar ist in die zwei subregionalen Appellationen Bas‑Médoc (nördlich) und Haut‑Médoc (südlich) unterteilt. Im Haut‑Médoc sind die Weine vielerorts durch besonders kieshaltige Böden noch etwas höher einzustufen, da sie oft mehr Rasse und Finesse haben. Die tanninreichen, fruchtigen, trockenen Rotweine werden vor allem aus den Rebsorten Cabernet Sauvignon (zumeist Hauptsorte), Merlot und etwas Cabernet Franc im sogenannten Bordeaux-Verschnitt erzeugt. Die Gemeinden Margaux, Pauillac, Saint‑Estèphe, Saint‑Julien, Listrac‑Médoc und Moulis haben im Haut‑Médoc jeweils eine eigene, kommunale Appellation. Besonders in den vier erstgenannten Anbauzonen werden herausragende Grands Crus (Große Gewächse) produziert. Dazu gehören die weltbekannten Premier‑Cru-Rotweine der Weingüter Château Lafite-Rothschild, Château Latour, Château Mouton-Rothschild und Château Margaux. Im Bas‑Médoc ist der Merlot-Anteil größer als im Haut‑Médoc. Zumeist wird im nördlichen Médoc nicht “Bas‑Médoc”, sondern “Médoc” als Appellation angegeben. Viele der großartigen Weingüter im Médoc haben auch bemerkenswerte Bauwerke.