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Jahrgangswein Nr. 200106

2001, San Germano, Monferrato Rosso, Marchesi Alfieri, Piemont.
Flaschenvolumen: 0.75 l
Füllstand: ca. 1,5cm bis zur Kapsel (ausgezeichnet)
Info-Bild Füllstand
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Alkoholgehalt: 14%vol
Flaschenpreis: 40,00 €

2001, San Germano, Monferrato Rosso, Marchesi Alfieri 2001, San Germano, Monferrato Rosso, Marchesi Alfieri, Foto 2

Das traditionsreiche Landgut Marchesi Alfieri befindet sich in San Martino Alfieri in der Provinz Asti im Piemont. Es gehörte seit 1616 der Adelsfamilie Alfieri, bis der letzte Nachfahre gegen Ende des 20. Jahr­hunderts verstarb. Zunächst spielte der Weinbau auf dem Landgut keine allzu große Rolle. Dies änderte sich Mitte des 19. Jahr­hunderts durch den Einfluss von Camillo Benso (Conte di Cavour, bedeutender Staatsmann), der ein wichtiger Förderer des Qualitäts­weinbaus im Piemont war und dessen Nichte in die Familie Alfieri einheiratete. Zur Mitgift gehörten auch Pinot-Noir-Reben aus Frankreich und somit zählte das Weingut zu den Pionieren des Pinot Nero in Italien. Marchesi Alfieri entwickelte sich damals zu einem guten Erzeuger. 1983 übernahmen die drei Schwestern Antonella, Emanuela und Giovanna San Martino di San Germano die Leitung des renovierungs­bedürftigen Weinguts. Bis Ende der 1990er Jahre haben sie sich mit Hilfe von sehr guten Fachleuten und mit großer Sorgfalt in allen Produktions­phasen ein gutes Ansehen für das Sortiment erarbeitet. Auf dem Weingut mit einer Rebfläche von rund 20 Hektar mit sehr guten alten Reben werden die Sorten Barbera (deutliche Hauptsorte), Nebbiolo, Pinot Nero und Grignolino angebaut. Zu den Aushänge­schildern gehören die qualitäts­vollen, trockenen Rotweine Alfiera (Barbera d’Asti Superiore) und San Germano (Monferrato Rosso, Pinot Nero). Das malerische Schloss mit zwei Gästehäusern auf dem Landgut kann auch für Urlaub gebucht werden.

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Die rote Rebsorte Pinot Noir (Pinot Nero, Spätburgunder) gehört zu den noblen Rebsorten. Die alte Rebsorte hat eine große Klon­vielfalt entwickelt, dazu gehören Pinot Gris (Grauburgunder) und Pinot Blanc (Weißburgunder). Sie wurde früher in Frankreich gerne für Rosé-Weine verwendet, hatte aber noch nicht den hohen Stellenwert. Im 19. Jahr­hundert entwickelte sich Pinot Noir zur dominierenden Rebsorte für die großen Burgund-Rotweine, haupt­sächlich in der Region Côte d’Or, wo sie von den Kalkstein­böden und dem konti­nentalen Klima profitiert. Die Sorte ist besonders dafür geeignet, das typische Terroir einer Lage in den Wein einzubringen. Charakteristisch für den Rotwein ist eine intensive, rubinrote Farbe und ein voll­mundiger, kräftiger Geschmack mit harmonischen Säuren und Tanninen. Die körper­reichen Rotweine aus guten Lagen haben viel Lagerpotential. Spätburgunder ist die dominierende Rotwein­sorte in Deutschland. Pinot Nero wird vor allem in Südtirol und im Bereich Oltrepò Pavese in der Lombardei sowie zunehmend im Piemont angebaut.

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