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Jahrgangswein Nr. 200107

2001, Château Artigues, Cru Bourgeois, Pauillac, Bordeaux.
Flaschenvolumen: 0.75 l
Füllstand: into neck (perfekt)
Info-Bild Füllstand
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Alkoholgehalt: 12.5%vol
Flaschenpreis: 42,00 €

2001, Château Artigues, Pauillac 2001, Château Artigues, Pauillac, Foto 2

Château Artigues ist ein Weingut in der Gemeinde Pauillac (Haut‑Médoc, Bordeaux). Das Anwesen hat eine lange Geschichte und war schon vor einigen Jahrhunderten der Besitz einer Adelsfamilie. 1958 wurde Gabriel Meffre neuer Eigentümer und seither wird Château Artigues von der Familie Meffre geführt. Die Rebfläche des Weingutes umfasst heutzutage rund 30 Hektar auf tief­gründigen Kiesböden, die mit Lehm und Sand durchsetzt sind. Der Rotwein der Güteklasse “Cru Bourgeois” wird aus guten Trauben älterer Reben erzeugt. Die Mischung ist je nach Jahrgang etwas abweichend. Üblicherweise ist Cabernet Sauvignon die Hauptsorte, gefolgt von Merlot. Im Laufe der Jahre wurde der Anteil von Merlot schrittweise erhöht. Typisch für gute, harmonische Rotweine aus Pauillac sind reichhaltige Fruchtaromen und dichte, feine Tannine. In der Anbauzone sind auch die weltbekannten Premium-Weingüter Château Latour, Château Lafite-Rothschild und Château Mouton-Rothschild beheimatet.

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Das Médoc ist eine Region im Anbau­gebiet Bordeaux. Die dreiecksförmige Halbinsel liegt zwischen dem Atlantik und dem Mündungs­trichter Gironde, der durch den Zusammen­fluss von Garonne und Dordogne gebildet wird. Die Weinberge befinden sich auf einem etwa 80 km langen und 2 bis 5 km breiten Streifen entlang der Gironde, im Süden entlang der Garonne. Das Gebiet wurde früher auch “La Petite Hollande” genannt, weil holländische Fachleute im 17. Jahr­hundert wichtige Dienste für die Trocken­legung und Nutzbarkeit der Böden geleistet haben. Später wurden viele Weingärten angelegt und oftmals zu größeren Weingütern zusammen­gefasst. Das Médoc ist eines der besten Rotwein-Gebiete der Welt. Das milde Klima und viele Weinberge mit tief verwurzelten Rebstöcken auf kargen Kiesböden mit einem guten Wasser­abzug sind sehr vorteilhaft für hohe Qualitäten. Die Region mit einer Gesamt­rebfläche von etwa 15400 Hektar ist in die zwei subregionalen Appellationen Bas‑Médoc (nördlich) und Haut‑Médoc (südlich) unterteilt. Im Haut‑Médoc sind die Weine vielerorts durch besonders kieshaltige Böden noch etwas höher einzustufen, da sie oft mehr Rasse und Finesse haben. Die tanninreichen, fruchtigen, trockenen Rotweine werden vor allem aus den Rebsorten Cabernet Sauvignon (zumeist Hauptsorte), Merlot und etwas Cabernet Franc im sogenannten Bordeaux-Verschnitt erzeugt. Die Gemeinden Margaux, Pauillac, Saint‑Estèphe, Saint‑Julien, Listrac‑Médoc und Moulis haben im Haut‑Médoc jeweils eine eigene, kommunale Appellation. Besonders in den vier erst­genannten Anbau­zonen werden heraus­ragende Grands Crus (Große Gewächse) produziert. Dazu gehören die welt­bekannten Premier‑Cru-Rotweine der Weingüter Château Lafite-Rothschild, Château Latour, Château Mouton-Rothschild und Château Margaux. Im Bas‑Médoc ist der Merlot-Anteil größer als im Haut‑Médoc. Zumeist wird im nördlichen Médoc nicht “Bas‑Médoc”, sondern “Médoc” als Appellation angegeben. Viele der großartigen Weingüter im Médoc haben auch bemerkens­werte Bauwerke.

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