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Weininfo

Jahrgangswein Nr. 200201

2002, Château Larose-Trintaudon, Cru Bourgeois, Haut‑Médoc, Bordeaux.
Auszeichnung: Silbermedaille Paris 2004.
Flaschenvolumen: 0.75 l
Füllstand: into neck (perfekt)
Info-Bild Füllstand
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Alkoholgehalt: 12.5%vol
Flaschenpreis: 42,00 €

2002, Château Larose-Trintaudon, Haut‑Médoc

Château Larose-Trintaudon ist ein Weingut in der Gemeinde Saint-Laurent-Médoc, im Herzen des Bordeaux-Bereiches Haut‑Médoc, nahe der bekannten kommunalen Anbauzonen Saint‑Julien und Pauillac. Die ersten Rebflächen auf dem groß­flächigen Landgut wurden 1838 angelegt und das Château wurde 1870 erbaut. Seit den 1920er Jahren wurde für rund 40 Jahre praktisch kein Weinbau betrieben. In den 1960er Jahren erweckte die Familie Forner, Besitzer des renommierten Weinhauses Marques de Caceres in Rioja, das Weingut zu neuem Leben. Mit Hilfe des bekannten Önologen Emile Peynaud wurde das Weingut zu einem erfolg­reichen Erzeuger eines klassischen Rotweines des Haut‑Médoc in der guten Qualitäts­wein­stufe Cru Bourgeois. Mit einer Rebfläche von 190 Hektar gehört Château Larose-Trintaudon zu den größten Produzenten. Etwa 60% sind mit Cabernet Sauvignon und 40% mit Merlot bestockt. Die Reben sind im Durch­schnitt rund 30 Jahre alt. Die Rotwein-Mischung reift haupt­sächlich in Fässern aus franzö­sischer Eiche und zu einem kleinen Anteil in Fässern aus amerika­nischer Eiche. Seit 1986 ist die Allianz-Gruppe Eigentümer des Weingutes.

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Das Médoc ist eine Region im Anbau­gebiet Bordeaux. Die dreiecksförmige Halbinsel liegt zwischen dem Atlantik und dem Mündungs­trichter Gironde, der durch den Zusammen­fluss von Garonne und Dordogne gebildet wird. Die Weinberge befinden sich auf einem etwa 80 km langen und 2 bis 5 km breiten Streifen entlang der Gironde, im Süden entlang der Garonne. Das Gebiet wurde früher auch “La Petite Hollande” genannt, weil holländische Fachleute im 17. Jahr­hundert wichtige Dienste für die Trocken­legung und Nutzbarkeit der Böden geleistet haben. Später wurden viele Weingärten angelegt und oftmals zu größeren Weingütern zusammen­gefasst. Das Médoc ist eines der besten Rotwein-Gebiete der Welt. Das milde Klima und viele Weinberge mit tief verwurzelten Rebstöcken auf kargen Kiesböden mit einem guten Wasser­abzug sind sehr vorteilhaft für hohe Qualitäten. Die Region mit einer Gesamt­rebfläche von etwa 15400 Hektar ist in die zwei subregionalen Appellationen Bas‑Médoc (nördlich) und Haut‑Médoc (südlich) unterteilt. Im Haut‑Médoc sind die Weine vielerorts durch besonders kieshaltige Böden noch etwas höher einzustufen, da sie oft mehr Rasse und Finesse haben. Die tanninreichen, fruchtigen, trockenen Rotweine werden vor allem aus den Rebsorten Cabernet Sauvignon (zumeist Hauptsorte), Merlot und etwas Cabernet Franc im sogenannten Bordeaux-Verschnitt erzeugt. Die Gemeinden Margaux, Pauillac, Saint‑Estèphe, Saint‑Julien, Listrac‑Médoc und Moulis haben im Haut‑Médoc jeweils eine eigene, kommunale Appellation. Besonders in den vier erst­genannten Anbau­zonen werden heraus­ragende Grands Crus (Große Gewächse) produziert. Dazu gehören die welt­bekannten Premier‑Cru-Rotweine der Weingüter Château Lafite-Rothschild, Château Latour, Château Mouton-Rothschild und Château Margaux. Im Bas‑Médoc ist der Merlot-Anteil größer als im Haut‑Médoc. Zumeist wird im nördlichen Médoc nicht “Bas‑Médoc”, sondern “Médoc” als Appellation angegeben. Viele der großartigen Weingüter im Médoc haben auch bemerkens­werte Bauwerke.

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