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Weininfo

Jahrgangswein Nr. 200509

2005, Gevrey-Chambertin, Appellation Contrôlée, Cellier du Château de la Chaume, Burgund.
Flaschenvolumen: 0.75 l
Füllstand: max. 0,5cm bis zur Kapsel (optimal)
Info-Bild Füllstand
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Alkoholgehalt: 13%vol
Flaschenpreis: 47,00 €

2005, Gevrey-Chambertin, Château de la Chaume 2005, Gevrey-Chambertin, Château de la Chaume, Foto 2

Gevrey-Chambertin ist eine Gemeinde südlich von Dijon im Bereich Côte de Nuits in der Region Côte d’Or im Burgund. Die kommunale Anbauzone umfasst eine Rebfläche von rund 500 Hektar. Chambertin ist die berühmte Grand‑Cru-Lage der Gemeinde. Dieser Lagenname wurde 1847 an den Ortsnamen Gevrey angefügt. Auch die weiteren Grand‑Cru-Lagen enthalten Chambertin als Namensteil. Ein Chambertin-Rotwein zählte zu den Liebling­sweinen Kaiser Napoleons und wird auch “König der Weine, Wein der Könige” genannt. Die Gemeinde hat eine lange Weinbau-Tradition. Ein Großteil der Weingärten gehörte im 13. Jahr­hundert den Benediktinern der Abtei Cluny, südöstlich von Mâcon. Gevrey‑Chambertin zählt zu den besten Anbauzonen im Burgund. Die Rotweine werden sortenrein aus Pinot Noir gekeltert. Die ausgezeichneten Grand‑Cru-Lagen (höchste Burgund-Güteklasse) heißen Chambertin, Chambertin - Clos de Bèze, Chapelle-Chambertin, Charmes-Chambertin (mit dem Lagen­anteil Mazoyères-Chambertin), Griotte-Chambertin, Latricières-Chambertin, Mazis-Chambertin (oder Mazy-Chambertin) und Ruchottes-Chambertin. Zudem gibt es über zwanzig sehr gute Premier‑Cru-Lagen (zweit­höchste Burgund-Güteklasse). Auf dem Etikett kann eine Premier‑Cru-Einzellage zusammen mit der Gemeinde genannt werden oder die allgemeine Bezeichnung “Gevrey-Chambertin 1er Cru”. Auch die Rotweine der anderen Gemeinde-Lagen, die unter den Vorgaben der “Appellation Gevrey-Chambertin Contrôlée” erzeugt werden, gelten als hochwertig und langlebig.

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Die rote Rebsorte Pinot Noir (Spätburgunder) gehört zu den noblen Sorten. Die alte Rebsorte hat eine große Klon­vielfalt entwickelt, dazu gehören Pinot Gris (Grauburgunder) und Pinot Blanc (Weißburgunder). Sie wurde früher in Frankreich gerne für Rosé-Weine verwendet, hatte aber noch nicht den hohen Stellenwert. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Pinot Noir zur dominierenden Rebsorte für die großen Burgund-Rotweine, haupt­sächlich in der Region Côte d’Or, wo sie von den Kalkstein­böden und dem kontinentalen Klima profitiert. Die Sorte ist besonders dafür geeignet, das typische Terroir einer Lage in den Wein einzubringen. Charakteristisch für den Rotwein ist eine intensive, rubinrote Farbe und ein vollmundiger, kräftiger Geschmack mit harmonischen Säuren und Tanninen. Die körperreichen Rotweine aus guten Lagen haben viel Lagerpotential.

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Appellation Contrôlée (AC) ist ein System für die kontrollierte Herkunfts­bezeichnung französischer Qualitäts­weine. Die voll­ständige Bezeichnung lautet “Appellation d’Origine Contrôlée” (AOC) und 2009 wurde stattdessen, mit Bezug auf die EU-Weingesetz­gebung, die Kategorie “Appellation d’Origine Protégée” (AOP) als geschützte Ursprungs­bezeichnung eingeführt. Das Appellations-System umfasst die Güteklassen für die besten Weine. Das wichtigste Kriterium ist die Herkunft (Region, Bereich, Gemeinde) der Trauben. Kommunale Appellationen sind höher bewertet als regionale Appellationen. Die höchsten Einstufungen (Crus Classés = Klassifizierte Gewächse) sind für begrenzte Rebflächen (Lage, Château oder Domaine) unter Berück­sichtigung des Terroirs (Boden­beschaffen­heit und Mikroklima) möglich. Die je nach Appellation zu beachtenden Richtlinien beziehen sich auf Weinart (Rotwein, Weißwein, Rosé), zugelassene Rebsorten, Weingarten­pflege, Reifegrad der Trauben, Alkohol­gehalt, Vinifikation (Art der Wein­bereitung) und Produktions­menge. Eine Qualitäts­prüfung ist seit 1974 Voraus­setzung für die Vermarktung der Weine unter der Appellations-Angabe. Bei der Produktion von Landweinen (Vin de Pays, IGP) mit regionalem Charakter gelten hingegen weniger strenge Vorgaben und Tafelweine (Vin de Table, Vin Ordinaire, Vin de France) sind einfache Konsumweine ohne genaue Herkunftsangabe.

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Cellier du Château de la Chaume ist eine Weinkellerei auf dem Schlossgut La Chaume in der Gemeinde Corgoloin im Süden des Bereichs Côte de Nuits, an der Grenze zur Côte de Beaune, im Anbau­gebiet Burgund. Das Schloss aus dem 18. Jahr­hundert ist umgeben von einem 10 Hektar großen Park. Der bestens ausgestattete Kellerei­betrieb wurde 1993 gegründet. Das Traubengut stammt von ausgesuchten Winzern aus der Umgebung, die für qualitäts­volle Pinor-Noir-Rotweine und Chardonnay-Weißweine sehr bekannt ist. Eine natur­schonende Bewirt­schaftung der Weingärten ist eine Vorgabe für die angestrebte Erzeugung authentischer Weine. An der Spitze des Sortiments stehen hochwertige Grands Crus, wie Clos de Vougeot und Charmes-Chambertin. Sehr gute Weine stammen aus den kommunalen Anbauzonen Gevrey-Chambertin, Nuits-Saint-Georges, Pommard, Meursault und Chablis, darunter auch ausge­zeichnete Premiers Crus.

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